REM - Ergebnis  Spezielle Verfahren und Färbungen  Alle Markierungen löschen

Die Rasterelektronenmikroskopie bietet den Vorteil, die Oberfläche von biologischen Proben bei einer grossen Tiefenschärfe zu untersuchen. Bei niedrigen Vergösserungen im Lupenbereich (4 – 20x) erscheinen die Strukturen wie z.B. die Dünndarmzotten und die Krypten besonders plastisch und das Bild vermittelt einen dreidimensionalen Eindruck. Bei hohen Vergrösserungen ( > 10'000x) lassen sich diverse Oberflächendetails der Zellen wie z.B. Mikrovilli der Becherzellen und der Enterozyten unterscheiden.

Zusatzinformation
Das maximale Auflösungsvermögen des REM liegt bei 5 bis 10 nm. In biologischen Proben sind bei diesen hohen Vergrösserungen jedoch in erster Linie durch die Präparation bedingte Artefakte wie z.B. eine ungleichmässige Verteilung des gesputterten Goldes auf der Oberfläche zu sehen.

   
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