Hirnbasis, Ansicht von unten  
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N. hypoglossus - N. XII
somatomotorisch

Kerne
Ncl. n. hypoglossi

Austritt
zwischen Olive und Pyramide im Sulcus lateralis anterior

Verlauf
zieht durch den Canalis n. hypoglossi in das Spatium lateropharyngeum, steigt in das Trig. caroticum ab , bildet hier den Arcus n. hypoglossi, zieht zwischen M. mylohyoideus und M. hyoglossus in das Spatium sublinguale

Funktion
Innervation der inneren und äusseren Zungenmuskeln (mit Ausnahme des M. palatoglossus, der durch den Plexus pharyngeus bzw. N. X versorgt wird)

Ausfall
herausgestreckte Zunge weicht zu gelähmten Seite ab
Hemiatrophie der Zunge ohne Sensibilitätsstörung
verwaschene Sprache

2 cm lange Kernsäule, bildet die kraniale Fortsetzung des Vorderhorns des zervikalen Rückenmarks.
Der Kern versorgt motorisch die inneren und äusseren Zungenmuskeln (mit Ausnahme des M. palatoglossus, wird durch den Plexus pharyngeus bzw. N. X versorgt).
Im Trig. caroticum geht die Radix superior der Ansa cervicalis ab. Hierbei handelt es sich nicht um echte Hypoglossusfasern, sondern um motorische Fasern aus den zervikalen Spinalnerven C1 und C2, die sich dem N. hypoglossus anlagern.
Der N. hypoglossus wird zumeist bei einer Schädelbasisfraktur geschädigt.
Die Abweichung der herausgestreckten Zunge wird durch den kontralateralen M. genioglossus hervorgerufen.
 
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